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Krankengymnastik (Physiotherapie)

Physiotherapie ist die äußerliche Anwendung von Heilmitteln. Sie orientiert sich bei der Behandlung sowohl an den natürlichen chemischen und physikalischen Reizen der Umwelt (z.B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) als auch an den anatomischen und physiologischen Gegebenheiten des Patienten. Dabei zielt die Behandlung auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau, Stoffwechselanregung) zur Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit. Anwendungen sind z. B. Krankengymnastik als Einzel-, oder Gruppentherapie, Massagen (Klassische Massage, Bindegewebsmassage, Periostmassage, Reflexzonenmassage, Colonmassage), Thermotherapie (Wärme- und Kältetherapie in verschiedenster Form), Atemtherapie, Bewegungsbäder, Rückenschule...

Die Physiotherapie besteht aus diversen Behandlungstechniken, wie z.B.: Manuelle Therapie, Funktionelle Bewegungslehre (FBL), PNF, Vojta, Bobath-Konzept

Physiotherapeuten analysieren und interpretieren sensomotorische Funktions- und Entwicklungsstörungen, um sie mit speziellen manuellen und anderen physiotherapeutischen Techniken zu beeinflussen. Primärer Ansatzpunkt ist das Bewegungssystem und das Bewegungsverhalten, wobei das Ziel Schmerzfreiheit und ökonomisches Bewegungsverhalten ist oder das Schaffen von Kompensationsmöglichkeiten bei irreversiblen Funktionsstörungen.

Physiotherapeuten beeinflussen aber auch Funktionsstörungen innerer Organe, verbessern die Eigen- und Fremdwahrnehmung sowie die Sozialkompetenz und wollen ebenfalls auf die psychische Leistungsfähigkeit einwirken.

Ziele der Physiotherapie sind darüber hinaus, Eigenständigkeit und Selbständigkeit des Patienten zu fördern und die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren; wo Selbständigkeit des Patienten nicht zu erreichen ist, gehört zu den physiotherapeutischen Aufgaben das Anleiten von Angehörigen (z.B. in der Pädiatrie oder bei schweren neurologischen Störungen).

In Deutschland hat der Begriff Physiotherapie im Rahmen einer Novellierung der Berufsgesetze 1994 bundesweit den Begriff "Krankengymnastik" abgelöst. Grund dafür war die Anpassung an den internationalen Sprachgebrauch und die Zusammenführung der west- und ostdeutschen Heilberufe nach der Wiedervereinigung. In der DDR war der Begriff "Physiotherapie" bereits vor der Wiedervereinigung üblich. Physiotherapie wird von Physiotherapeuten, Masseuren und medizinischen Bademeistern in unterschiedlicher Form und Vielfalt ausgeübt.

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Manuelle Therapie (Chiropraktik)

Die Chiropraktik (vom griechischen - die hand-werkliche Tätigkeit ), auch Manuelle Medizin oder Manualtherapie ist eine komplementärmedizinische, biomechanische Behandlungsmethode mit Techniken, die die normale Beweglichkeit der Gelenke - besonders an der Wirbelsäule - wiederherstellt. Dabei berücksichtigt sie sowohl das gestörte Gelenkspiel (joint play) als auch die Verschiebung (Subluxation).  

Der Name "Manuelle Therapie (MT)" besagt, daß die Behandlung durch die Hand des Therapeuten erfolgt. Dieses hat die MT mit den meisten anderen Behandlungsmethoden in der Physiotherapie gemein. Der Unterschied liegt in der theoretischen Begründung sowie den Untersuchungs- und Behandlungstechniken.

Wie die Akupunktur, die Physikalische Therapie und die verschiedenen Formen der Massage und Lokalanästhesie gehört auch die MT in das weite Feld der Reflextherapie. In dieser wird therapeutisch versucht, durch Reizung von Druck-, Temperatur-, Spannungsrezeptoren usw. über das Nervensystem reflektorische Veränderungen in den schmerzhaften Körperteilen hervorzurufen.

Manuelle Therapie beschäftigt sich hauptsächlich mit Störungen der Gelenke und der Wirbelsäule. Diese Störungen werden lokal am Gelenk, aber auch in ihren funktionalen und neuronalen Zusammenhängen mit anderen Gelenken und dem Nervensystem untersucht und behandelt.

Chirotherapie der Ärzte und MT der Physiotherapeuten haben die gleiche wissenschaftliche Fundierung in der Manuellen Medizin. Die Manuelle Medizin ist integraler Bestandteil der verschiedenen medizinischen Fachrichtungen Orthopädie, Neurologie, Rheumatologie und Chirurgie.

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Gerätegestützte Krankengymnastik

Die gerätegestützte Krankengymnastik (KG-Gerät) ist eine Therapieform, bei der es zu einer sinnvollen Verbindung krankengymnastischer Techniken mit den Erkenntnissen der Sport- und Trainingswissenschaften kommt. Trainiert wird unter anderem an speziellen medizinischen Trainingsgeräten. Für diese Therapieform halten viele auf KG-Gerät spezialisierte Physiotherapiepraxen einen gesonderten Raum mit Trainingsgeräten vor.

 

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Schlingentisch

Bei der Schlingentisch-Therapie erfährt der Patient eine Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft. Es werden der ganze Körper oder Teile des Körpers in Schlingen gehängt. Dadurch werden Wirbelsäule und Gelenke entlastet. Eingeschränkte oder ansonsten schmerzhafte Bewegungen werden erheblich erleichtert und wie unter Schwerelosigkeit ausgeführt. Durch die Einstellung des Aufhängepunktes kann eine Bewegung zusätzlich erleichtert oder erschwert werden.

Darüber hinaus können durch den Therapeuten intermittierende Extensionen ausgeführt werden oder ein Dauerzug in eine gewünschte Richtung angelegt werden.

Der Schlingentisch wird angewendet bei:

 

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Kältetherapie / Atemtherapie

Therapieform, bei der vor allem mit Kältesprays, Eisbeuteln und Gelkissen gerarbeitet wird. Vor allem im Sportbereich oft nach Prellungen, Schlägen und Stürzen angewendet. Durch den Kältereiz wird eine Minderung der Schmerzempfindlichkeit erreicht, außerdem wird das Infektionsrisiko gemindert. Inzwischen werden auch bereits einige chronische Leiden mit Hilfe bestimmter Kältetherapieformen behandelt, bei den sog. "technische Temperaturen" eingesetzt werden.

Unsere Atmung wird durch alles, was uns widerfährt, beeinflusst - sei es körperliche oder gefühlsmäßige Belastung oder Erkrankungen der Atemwege sowie der Lunge. Gibt es eine richtige Art zu atmen? Es gibt keine gute und keine richtige Atmung. Unsere Atmung ist immer den Erfordernissen angepaßt und wird unbewußt gesteuert. Es gibt zwei Möglichkeiten der therapeutischen Einwirkung. Die Arbeit mit Atemtechniken zur Verbesserung der Aus- und Einatmung oder die Arbeit, bei der die Beobachtung der Atembewegungen das Mittel zur Verbesserung der Körperwahrnehmung und Entspannung ist. Krankengymnasten beherrschen diese Techniken, deren Wirkungsweise mit Messungen untersucht und bewiesen sind.

 

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Beckenbodengymnastik

Training der Beckenbodenmuskulatur wird angewendet bei Blasenfunktionsstörungen und Inkontinenz. Diese treten beispielsweise auf nach Unterleibsoperationen bei Frauen und Prostataoperationen bei Männern. Darüber hinaus ist das Beckenbodentraining als Rückbildungsgymnastik besonders wichtig nach Kindsgeburten zur Therapie und Prophylaxe der vorgenannten Beschwerden.

Die Fachkenntnisse des Therapeuten über die Funktion des Beckenbodens bei Alltagssituationen wie Husten, Niesen, Heben von schweren Gegenständen und "falschem" Bücken ermöglicht einerseits eine Schonung der überlasteten, insuffizienten Muskulatur, als auch ein gezieltes individuelles Aufbautraining.

Ziel der Behandlung ist es, ein Gleichgewicht zwischen der Druckbelastung des Bauchinnenraumes bei Alltagsbelastungen und der Kraft der Beckenbodenmuskulatur herzustellen, damit die Halte- und Schließfunktion der Beckenbodenmuskulatur in allen Alltagssituationen gewährleistet ist.

Zur Anwendung kommen Techniken zur Körperwahrnehmung und Training der Beckenmuskeln bei Alltagsbelastungen. Das Erspüren ökonomischer Aktivität in Haltung und Bewegung hilft Fehlbelastungen im Alltag zu vermeiden. Besondere Trainingsformen mit speziellen Übungsgeräten und Feedbackmöglichkeiten können die Therapie ergänzen. Unumgänglich ist ein intensives Eigentraining der betroffenen Patienten.

 

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Isopathie / Regulationstherapie

Isopathie bezeichnet eine naturheilkundliche Therapierichtung, bei der Krankheitserreger zu Heilmitteln verarbeitet werden.

Die Grundregel der Isopathie lautet: "Aequalia aequalibus curentur" (= Gleiches möge mit Gleichem geheilt werden - im Ggs. zum „Similia similibus curentur“ = Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden). Die Krankheit soll hier mit demselben Erreger geheilt werden, durch den sie ausgelöst wurde.

Dabei wird davon ausgegangen, dass Krankheiten durch Toxine verursacht werden. Diese Toxine verursachen eine Regulationsstörung im Körper. Durch Fehlernährung, ungünstige Umweltbedingungen, Alterungsvorgänge oder eine schlechte psychische Verfassung können sich bestimmte Partikel im Blut, sogenannte Protiten, zu Mikroorganismen, zuerst Bakterien und dann Pilzen, weiterentwickeln. Mikroorganismen sind in der Lage durch die beschriebenen exogenen Einflüsse ihr Erscheinungsbild bzw. ihre Formen und ihre Entwicklungsstufen, zu verändern und dadurch Erkrankungen zu verursachen. Die Isopathie beruht auf der Meinung, dass Mikroorganismen im Körper unter besonderen Bedingungen in verschiedenen Erscheinungsformen und Entwicklungsstadien vorhanden sind. . Der gesunde Organismus kann die höher entwickelten Formen abbauen und unschädlich machen. Der kranke, übersäuerte Organismus nicht. Durch die Verabreichung von nicht krankmachenden Entwicklungsstufen eines Keimes kann ein Abbau der weiterentwickelten Bakterien oder Pilze ausgelöst werden. Gleiches wird also mit gleichem geheilt.

Mittels bestimmter Arzneien (die die Erregerurformen nach den Vorgaben der Isopathie in einer aufbereiteten Form enthalten), kann das Symbiosegleichgewicht durch isotherapeutische Ausleitung, wiederhergestellt werden. Als Basis für die Medikamente dienen Produkte der Toxine im Körper (z.B. Eiter), Körperprodukte (z.B. Hormone), Mittel der Schulmedizin und frisch gewonnene Materialien aus dem Körper des Patienten (z.B. Eigenblut).

Neben der medikamentösen Therapie befasst sich die Isopathie insbesondere auch mit der Aufrechterhaltung des natürlichen Körpermilieus. Neben der Korrektur des Säuren-Basen-Haushalts gehört daher eine gesunde Ernährung mit viel Früchten und Gemüse und wenig tierischen Eiweiss zu jeder isopathischen Therapie.

Regulationstherapie

Der Körper stellt ein komplexes, in sich vernetztes System von Regelkreisen dar, bei dem auch die kleinste Störung nur eines einzigen Bestandteiles in einer Kettenreaktion eine Störung des gesamten Systems nach sich ziehen kann. Kein unphysiologisches Geschehen - und sei es noch so gering - findet im Organismus ohne sofortige Information des Gesamtsystems statt.

Entgleiste Regelkreise geben Erklärungen für Erkrankungen, Krankheitsbilder oder Krankheitserscheinungen, die trotz pathomorphologisch oder labordiagnostisch ausstehender oder unbefriedigender Befunde sehr wohl existent und damit auch leid-erzeugend sind.

Diese, auf "entgleiste Regelsysteme" rückführbaren Symptome oder Syndrome werden im heutigen Sprachgebrauch als "funktionelle Störungen" bezeichnet und hier liegt die Stärke sowie eines der Haupteinsatzgebiete regulationstherapeutischer Maßnahmen.

Kompensieren, regulieren, heißt dem Organismus einen gezielten Anstoß zu geben, wieder in gewohnter Weise und mit den ihm eigenen Kräften der Störung entgegenzutreten.

Unter Regulationstherapie versteht man demnach im weitesten Sinne jede Art therapeutischen Handelns, die darauf abzielt, einen aus dem Gleichgewicht geratenen Organismus wieder in den Zustand zurückzuführen, der als "gesund" bezeichnet wird. Dabei wird Wert auf jene Behandlungsformen gelegt, die die körpereigenen Kräfte remobilisieren und reaktivieren helfen, also regulierend eingreifen. 

Eines verbindet alle diese Heilverfahren: Der behandelnde Therapeut sieht immer den ganzen Patienten, nicht nur die vordergründigen Symptome, bevor er eine Diagnose stellt und eine Therapie auswählt.

 

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Entgiften / Säure-Basenhaushalt

Die Übersäuerung unseres Körperstoffwechsels mit der einhergehenden Entmineralisierung und Verschlackung unseres Organismus steht am Anfang einer langen Kette von chronischen Leiden und verschiedenen Zivilisationskrankheiten

Ein Blick in die Entstehung von Übersäuerung und deren Folgen, zeigt uns einen Ansatz zur Therapie und zur Wiedergewinnung unseres ursprünglichen Säure-Basen-Gleichgewichtes, z.B. durch Entsäuerung bzw. Vermeidung von Übersäuerung. Ein Thema, das in der Schulmedizin bisher nur stiefmütterlich behandelt wurde und in seiner ganzen Tragweite oft auch nicht erkannt wird. Der Ansatz zu einer konsequenten Entsäuerung, verbunden mit der dauerhaften Umstellung von Lebens- und Ernährungsweisen, wäre hierbei wünschenswert

 

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Bachblüten / Homöopathie

Es war der Wunsch Dr. Edward Bachs, seine Blütentherapie allen Menschen zugänglich zu machen, sozusagen als "seelische Hausapotheke", um Krankheiten vorzubeugen.

Unser Leben wird von sehr vielen äußeren und inneren Faktoren beeinflußt, eine Vielzahl von Reizen stören unser inneres Gleichgewicht. Es sind nicht nur Erwachsene von der Reizüberflutung betroffen und reagieren mit psychosomatischen Erkrankungen (wie Magen-, Herz-, Kreislauf- oder Hauterkrankungen ohne organische Ursache). Auch Kinder leiden unter dem Leistungsdruck in der Schule, unter Krisen in der Familie (z.B. Arbeitslosigkeit, Trennung der Eltern) oder sind durch Fernsehen, Computer und andere Medien überfordert und reagieren mit Verhaltensauffälligkeiten und -störungen, bis hin zu körperlichen und seelischen Erkrankungen.

Gerät nun durch äußere oder innere Umstände das seelische Gleichgewicht verloren und die innere Harmonie aus der Balance, kann eine Krankheit auf körperlicher Ebene ausbrechen.
Die Bach-Blüten wirken durch ihre energetischen Schwingungen als Katalysator zwischen der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene. Sie helfen so, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen, energetische Blockaden zu lösen und Krankheiten vozurbeugen. Dr. Bach spricht von "negativen Seelenzuständen", die durch die Blüten nicht bekämpft, sondern ausgeglichen und harmonisiert werden. Die Bach-Blüten unterstützen die Selbstheilungskräfte und wirken ganzheitlich, ähnlich wie die Homöopathie, also auf Seele, Geist und Körper.

Die Homöopathie ist eine eigenständige Arzneitherapie mit einer klar definierten Vorgehensweise. Sie wird seit über 200 Jahren von Ärzten und Nichtärzten bei akuten wie chronischen Erkrankungen angewendet. Der Name setzt sich aus den griechischen Wörtern "Homoion" (= ähnlich) und "Pathos" (= leiden) zusammen. Die Homöopathie beruht auf einem Naturgesetz: "Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt". Eine Arznei kann bei einem gesunden Menschen bestimmte Krankheitssymptome hervorrufen. Wenn nun ein Kranker ähnliche Symptome hat wie die, welche von der Arznei beim Gesunden hervorgerufen werden, so kann dieses Arzneimittel seine Krankheit heilen.

"Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden (homoion pathos) für sich erregen kann, als sie heilen soll!" (Hahnemann)

Man kann die Homöopathie auch als Reiztherapie bezeichnen, die die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert bzw. in die richtigen Bahnen lenkt.
Krankheit wird nicht als isoliertes Geschehen betrachtet, das nur ein einzelnes oder mehrere Organe betrifft (so als sei z. B. nur der Magen krank), sondern als Ausdruck einer Störung des ganzen Organismus. Die Homöopathie betrachtet einen Menschen immer in seiner Gesamtheit, wozu auch Gemütsverfassung, Lebensgewohnheiten usw. gehören.
Die Verordnung nur eines Arzneimittels zur gleichen Zeit für die Gesamtheit aller Beschwerden einer Person erfolgt nach einem umfassenden Erstgespräch (Erstanamnese), in der die Symptone der Krankheit genau ermittelt werden, von ihrem zeitlichen Beginn bis zum heutigen Tage. Dazu gehören auch Symptome, die nicht offensichtlich mit der bestehenden Krankheit zu tun haben. Der Schlüssel zur Auffindung der passenden Arznei ist hierbei strenge Individualisierung!
Die Homöopathie wurde durch den sächsischen Arzt, Apotheker und Chemiker Samuel Hahnemann (1755 bis 1843) ins Leben gerufen, der sie systematisch nach wissenschaftlichen Kriterien entwickelte, womit sie zu einer lehr - und lernbaren Methode wurde.  So beruht die Homöopathie auf den von ihm gefundenen und formulierten Gesetzen.

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Darmsanierung

Die Darmflora ist eine schützende, ernährende und pflegende Einrichtung unseres Darmes. Sie besteht aus Billionen kleinster Lebewesen, den Bakterien, die im Darm leben und dort lebenswichtige Wirkungen entfalten. Diese Mikroorganismen beschützen unseren Körper vor dauernd vorhandenen, anderen gefährlichen Bakterien und Pilzen und trainieren unser Abwehrsystem.

Bei der Magen-Darmsanierung, auch Symbioselenkung genannt, sollen im Darm wieder gesunde Lebensverhältnisse geschaffen werden, indem die dort lebenden Bakterienkulturen mit therapeutischen Mitteln wieder leistungsfähig gemacht werden.
Wird das normale Verhältnis zwischen Organismus und Bakterienflora durch endogene (im Körper selbst entstandene) oder exogene (außerhalb des Organismus entstandene) Ursachen gestört, spricht man von einer Dysbiose. Eine Dysbiose entsteht meist aufgrund fehlerhafter Ernährung, Umweltbelastung und Medikamentenmißbrauch, insbesondere Antibiotika, Antiseptika und Abführmittelabusus.

Die Therapie der Magen-Darmsanierung besteht aus einer dreistufigen Behandlung.

Erste Stufe: Zunächst gilt es, den gestörten Teil der Darmflora abzubauen, der in den erkrankten Gebieten des Darmes abnorme Gärung- und Fäulnisprozesse verursacht. Die krankmachenden Bakterien, die sehr empfindlich gegen Sauerstoff sind, werden deshalb durch die Einnahme eines sauerstoffbildenden Mittels stark reduziert.

Zweite Stufe: um die besten Vorraussetzungen für die Wiederherstellung eines normalen Bakterienmilieus zu erlangen, werden Arzneimittel verabreicht, die auf sehr wichtige Gebiete des Verdauungstraktes einwirken. Dabei werden vor allem Entzündungen bekämpft, Organe entgiftet und der Körper für die Aufnahme und Vermehrung seiner physiologischen (normalen) Bakterien vorbereitet. Eine ganz wichtige Rolle spielt hierbei ein Präparat auf Lactose-Basis.

Dritte Stufe: In vielen Fällen ist es noch erforderlich, dem Körper Bakterienstämme zuzuführen um eine ausgewogene Zusammensetzung der Darmflora und die Normalisierung des Verdauungsvorganges zu erreichen.

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Hydro-Colontherapie

Die Colon -Hydro -Therapie ist eine Darmspülung mit temperiertem Wasser. Darmspülungen und Einläufe sind uralte Heilweisen. Geschichtliche Dokumente zur Darmreinigung reichen bis 1650 vor Christus zurück.

Derzetige Lebensart und Ernährung, die überwiegend aus balaststoffarmen Lebesnmitteln besteht, wird der Darm wesentlich belastet und in seiner Funktion beeinträchtigt. Hinzu kommt die Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika, Sulfonamide, Cortison.

Eine sehr wichtige Rolle für die im Magen-Darm-Trakt ablaufenden Stoffwechselprozesse kommt der Darmflora zu. (Gesamtheit der unterschiedlichen Bakterienstämme im Darm). Im Verhältnis zum Dünndarm nimmt die Bakterienkonzentration im Dickdarm drastisch zu.

Wird die Darmflora durch o.a. Einwirkungen gestört, kommt es zwangsläufig zu Stoffwechsel- und Verdauungsstörungen. Ausscheidungsstoffe, die zu lang im Verdauungstrakt verbleiben, gehen in Vergärung und Fäulnis über und bewirken eine Vermehrung von Bakterien und Giften, die über die Darmschleimhaut ungefiltert ins Blut gelangen. Unter solchen Voraussetzungen muss hier die krankhafte Vermehrung von Pilzen (Hefe und Schimmelpilze) im Darm besonders hervorgehoben werden, da dies bislang als Ursache zahlreicher Erkrankungen häufig nicht erkannt wird. Viele Menschen haben einen gestörten Stoffwechsel durch das Übergewicht krankheitsfördernder Darmbakterien. Sauerstoff gelangt nicht mehr in ausreichender Menge ins Gewebe. Gift und Abfallstoffe werden nicht mehr schnell genug abgebaut und ausgeschieden. Es kommt zwangsläufig zur "Autointoxikation" - Dysbiose, Selbstvergiftung -des Körpers. Die Folgen sind Vitalitätsverlust, Müdigkeit, Depression, Konzentrationsmangel, Aggressivität, Angstzustände. Krankheiten wie Infektionen, chronische Entzündungen, Rheuma, Polyarthritis, Akne, Psoriasis, Ekzeme, Neurodermitis, hoher Blutdruck, Migräne, Allergien. Weiter z.B.: Durchfall, Verstopfung, Völlegefühl (wie aufgebläht), Übersäuerung, Mundgeruch, belegte Zunge (gelblich/weiß), trockene oder schuppende Haut und viele andere Beschwerden und wichtige Symptome die Hinweis auf eine Plizbelastung sein können.
Die Schleimhaut des Dickdarms ist das erste und wichtigste Verteidigungssystem gegen Giftstoffe. An zweiter Stelle erst folgen Leber, Nieren, Lymphe, Lunge und die Hautoberfläche.

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Massage / Sportmassage

Die Massage beeinflusst den ganzen Körper, regt etwa die Ausschüttung von Hormonen im Verdauungstrakt an, so daß Nährstoffe besser verarbeitet werden können. 

In vielen Ländern Asiens gehört die Massage zum Alltag. In Thailand z. B. massieren sich die Menschen mehrmals am Tag gegenseitig; bei der Arbeit, unter Freunden oder im Kreis der Familie. Die Kleidung bleibt dabei an. Bei uns tut man sich mit Zuwendungen dieser Art noch etwas schwer.

Und auch Kranke genesen schneller, wenn sie häufiger berührt werden. Dabei wirkt die Massage nicht nur bei verspannten Muskeln oder Rückenbeschwerden, einer der Hauptgründe für das Verordnen von med. Massagen durch den Arzt.

Studien belegen, daß Massage nicht nur den Pegel der Streßhormone im Körper senkt, sondern sogar eine Gegenreaktion in Gang setzt. Im Gehirn wird Oxytocyn ausgeschüttet, so eine Theorie, ein Hormon, das beim Stillen oder auch beim Orgasmus den Körper überflutet.

Daß Massagen Verkrampfungen lösen können und gleichzeitig in Haut und Muskeln die Durchblutung und den Stoffwechsel anregen, leuchtet selbst medizinischen Laien ein. Das Geheimnis der uralten Heilmethoden aber liegt in ihrer magisch anmutenden Fernwirkung über ein Netzwerk von Nerven oder Energiebahnen:
Erfahrene Masseure beherschen die Kunst, über Druckpunkte oder Linien an Fußsohlen, Handflächen oder Rücken die Funktionen von Leber, Magen oder Nasennebenhöhlen zu steuern.

Nach Vorstellungen der westlichen Medizin wird bei der Reflexzonenmassage Haut und Bindegewebe mit feinen Fingerstrichen so gegeneinander verschoben, daß bestimmte Hautrezeptoren gereizt werden. Sie senden Nervensignale an das Gehirn, die dort verarbeitet und reflektorisch an jene vegetativen Nervenfasern weitergeleitet werden, die unsere Organe versorgen.

Die asiatische Volksmedizin hingegen spricht von Meridianen, durch die Energieströme zu den einzelnen Organen fließen. Blockaden sollen sich durch Shiatsu oder Akupressur beheben lassen.

Mit der Zeit haben sich viele Formen der Massage herausgebildet. Je nach Typ, Lebensstil oder Beschwerden führen unterschiedliche Methoden der Massage zum gewünschten Erfolg.

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Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage (BGM) ist eine Massage reflektorischer Zonen im Bindegewebe durch eine spezielle Technik.

Die Bindegewebsmassage ist eine spezielle Form der Reflexzonenmassage. Man geht davon aus, daß bei Erkrankungen der inneren Organe und des Bewegungsapparates eine Dysbalance der Spannungen und eine Störung des Stoffwechsels der Subkutis entsteht. Alle Gewebsabschnitte mit einer veränderten Spannung oder einer Verklebung werden mit einer besonderen Technik gereizt, bis ein Spannungsausgleich hergestellt ist. Bei der Ausführung der Bindegewebsmassage empfindet der Patient subjektiv ein charakteristisches Schneidegefühl an allen therapierelevanten Stellen. Bei Reizung des subkutanen Bindegewebes kommt es direkt zu einer Beeinflussung des vegetativen Nervensystems. Indirekt oder reflektorisch werden die Organe und ihre Funktionen beeinflußt. Neben diesen allgemeinen und reflektorischen Wirkungen werden durch den lokalen Spannungsausgleich Störungen des Bewegungsapparates verbessert.

 

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Lymphdrainage / Friktionsmassage

Die Lymphdrainage ist bis vor 50 Jahren ein Stiefkind der Medizin gewesen, obwohl es schon erste Beschreibungen und Erkenntnisse des Lymphgefäßsystems vor dem 16. Jahrhundert gegeben hat. In seiner Gesamtheit wiederentdeckt und beschrieben wurde das Lymphgefäßsystem erst wieder im 17. Jahrhundert. Auch heute noch wird vielfach die Lymphologie an der Universität und bei ärztlichen Fortbildungen stark vernachlässigt.

Unter manueller Lymphdrainage verstehen wir manuelles abdrainieren (Ab-und Weiterführung) der Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße. Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, rhythmisch-kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck nach einer dem entsprechendem Krankheitsbild festgelegten Reihenfolge. Bei der Bauchtiefdrainage wird auch unter Einbeziehung des Atemrhythmus in die Tiefe gearbeitet, so wie auch bei einigen Spezialgriffen z.B. am Adduktorenspalt. Ansonsten wird überwiegend flächig gearbeitet.

Zur Unterstützung der Lymphdrainage und zur Vermeidung der Reödematisierung des Gewebes wird in der Mehrheit der Krankheitsfälle nach der Behandlung noch eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung vorgenommen. Mit dieser Therapie können Lymphödeme (primärer und sekundärer Art), Phlebödeme (venöser o. postthrombotischer Art), traumatische Ödeme, Morbus Sudeck, artifizielle und ischämische Ödeme, rheumatische Ödeme, chronisch entzündliche Ödeme, (Sklerodermie, Strahlenschädigungen), Inaktivitätsödeme (bei Lähmungen), Lipödeme und idiopatische Ödeme behandelt werden. Eine große Bedeutung hat die Manuelle Lymphdrainage auch bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe, bei denen Lymphknoten entfernt worden sind.

Friktionsmassage

Diese Therapie ist ein Teil der orthopädischen Medizin nach Cyriax, die von dem Orthopäden Dr. James Cyriax entwickelt wurde.

Die Querfriktion wird als intermittierende Spezialmassage an Muskeln, Sehnenübergängen und Sehnenknochenübergängen ausgeführt. An diesen Sehnenübergängen entstehen durch sportliche oder chronische Überlastungen sehr häufig entzündungsähnliche Zustände, die sehr schmerzhaft sein können. Hierzu zählen: Schulterschmerzen (PHS), Tennisellenbogen, Achillessehnenreizungen, Bänderdehnungen an Fuß- und Kniegelenken.

Die Therapie beseitigt die entzündungsähnlichen Zustände und die in der Sehne eingelagerten Ödeme.

 

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Heiße Rolle

Die Heiße Rolle bietet die Möglichkeit der gezielten Wärmeapplikation und gleichzeitigen Massageeffekten. Die Heiße Rolle ist eine Rolle aus zwei oder mehr Handtüchern, welche trichterförmig aufgerollt und dann mit heißem bzw. kochendem Wasser durchtränkt werden. Der Therapeut beginnt mit kurzem und kräftigem Drücken die Rolle an den Körper zu bringen, wobei es durch die Wärme und den Druck der Anwendung zu einer deutlichen Mehrdurchblutung an den behandelten Körperstellen kommt.

Durch die gut wählbare Intensität der Anwendung ist eine sehr geringe Kreislaufbelastung und dennoch ein hohe Wirksamkeit erreichbar.

Diese Behandlungsform ist auch als tonusmindernde Vorbehandlung für eine nachfolgende Krankengymnastik und/oder Massage angezeigt.

 

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Stangerbad

das Stangerbad wird auch als hydroelektrisches Voll- oder Dreiviertelbad bezeichnet. Es wird als Wannenbad mit der gleichzeitigen Anwendung eines Gleichstromes in einer speziellen Therapiewanne ausgeführt

- durch gerbstoffhaltige und andere arzneiliche Zusätze (Salze) entsteht eine bessere Leitfähigkeit des elektrischen Stromes
- 500-600 Liter Wasser in der Wanne

Je nach Schaltung kann eine Ganz- oder Teildurchströmung jedes Körperteils mit galvanischen oder faradischen Strom durchgeführt werden.
Die Dosierung des verabreichten Stromes erfolgt über einen Stromstärkeregler. Die jeweilige Schaltung richtet sich nach der ärztlichen Verordnung (Zahl der Anwendungen, Art des Bades und der Zusätze, Stromart, Strömungsrichtung und -dauer, Stromstärke und Wassertemperatur).

Wichtig: Am Anfang langsam mit der Stromstärke einschleichen und am Ende langsam wieder ausschleichen. Erst wenn der Strom aus ist, den Patienten aussteigen lassen, da sonst ein Stromschlag droht.

Wirkung des Wassers:
a) thermische Wirkung
b) Auftrieb
c) hydrostatischer Druck
d) chemische Wirkung der Zusätze

Wirkung des Stromes:
a) gefäßerweiternd, durchblutungsfördernd
b) schmerzlindernd
c) tonusregulierend
d) iontophoretische Wirkung

Stromstärke durchschnittlich 300-500 mA
Maximalwerte 1000-1200 mA
Man rechnet, dass etwa nur ein Drittel der angezeigten Stromstärke durch den Körper fließt. Durch Zugabe von Stangerbadzusätzen kann die Leitfähigkeit erhöht werden.

Wassertemperatur: 35-38° Celsius
teilweise auch 32-36° bei späterer Anwendung

Indikationen:

            

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Elektrotherapie / Ultraschall

Die allgemeinen Ziele der Elektrotherapie sind die Behandlung von Schmerzen bei verschiedenen Erkrankungen von Muskeln, Nerven und Gelenken. Die Verbesserung gestörter Muskel- und Gelenkfunktionen gehört genauso in das Behandlungsspektrum wie die verbesserte Ernährungssituation des Gewebes im Heilungsprozess.

Indikationen
Die Behandlungsgebiete der Elektrotherapie liegen besonders bei Arthrose, rheumaähnlicher Arthritis, Neuralgien, Nerven-Kompressionssyndromen, Polyneuropathien und Myalgien. Auch bei Muskelschwächen und fehlendem Muskelgefühl, mangelnder Durchblutung durch funktionelle Durchblutungsstörungen, Knochenleiden in Folge von Unfallschäden und arteriellen Verschlusskrankheiten ist die Elektrotherapie angezeigt. Als letztes Behandlungsfeld sind venöse Ulcera, Dekutitusgeschwüre, verzögerte Wundheilung, Osteoporose und verzögerte Knochenheilung zu nennen.

Die Methode
In der Elektrotherapie wird die elektrische Energie zu Heilzwecken angewendet. Die Versorgung im Vitamaris Büsum ist ein bedeutender Teil der Physikalischen Therapie und wird zur Behandlung und Rehabilitation der genannten Erkrankungen eingesetzt. Dabei kommen unterschiedliche Verfahren der Nieder-, Mittel- und Hochfrequenztherapien zum Einsatz. Die Elektrotherapie kann sowohl im Akutstadium, als auch im chronischen Verlauf angewendet werden.
Die Dauer einer Behandlungseinheit liegt zwischen 5 und 20 min. Das Behandlungsintervall wird bei subakuten Erkrankungen täglich und bei chronischen Krankheitsstadien zwei- bis dreimal wöchentlich in einer Behandlungsserie von fünf- bis zwölfmal durchgeführt.
Je nach Ziel der Behandlung wählt der Therapeut den geeigneten Strom aus den verschiedenen Stromformen aus.
Besondere elektrotherapeutische Verfahren sind das Simultanverfahren mit Ultraschall und die Iontophorese. Das Simultanverfahren ist eine Kombination aus Ultraschall und Reizstrom. Es wird zum Aufsuchen und zur Behandlung von Triggerpunkten benutzt. Diese entsprechen häufig den klassischen Akupunkturpunkten. Bei der Iontophorese werden ionenhaltige Medikamente (z.B. Voltaren, Enelbin) mittels elektrischen Stromes in die Haut eingeschleust. Es entsteht ein zeitweiliges Medikamentendepot in der Haut.

Ultraschall ist eine Anwendung, die im weitesten Sinn auch zur Elektrotherapie zählt. Hierbei wird Strom in hochfrequente Schallwellen von ca 1 MHz umgewandelt.Der Ultraschall wird über einen Schallkopf mit ca 5-6 cm² Fläche über ein Kontaktgel auf die erkrankte Region aufgetragen und dabei kreisend bewegt. Alternativ kann die Anwendung auch in einer Teilwanne oder Behälter unter Wasser angewandt werden, beispielsweise an Füßen und Händen. Der Schall wird dabei kontinuierlich oder gepulst abgegeben. Beim gepulsten Schall entsteht weniger Wärmewirkung.Als Wirkung ist eine verstärkte Durchblutung und verbesserter Zellstoffwechsel bekannt. Auch wird die Schmerzschwelle angehoben. Somit können Verletzungen in Muskel- und Sehnengewebe schneller heilen. Ultraschall wird häufig auch kombiniert eingesetzt mit der klassischen Elektrotherapie. 

Auch findet die Phonophorese Anwendung, wobei mit Hilfe des Ultraschalls Medikamente leichter in das erkrankte Gewebe vordringen können.

Indikationen: US wird eingesetzt paravertebral neben der Wirbelsäule, an den großen Gelenke und besonders bei Muskel- und Sehnenreizungen oder -verletzungen. Die Stärke variiert von 0,2 W/cm² bei oberflächig liegenden Gelenken und Sehen bis zu 1,5 W/cm² bei großen Muskeln.

 

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Akupunkturmassage

Die Akupunkturmassage nach Penzel basiert auf der Grundlage der Akupunktur. Das Therapieverfahren wurde vor etwa 50 Jahren vom deutschen Masseur und Bademeister Willy Penzel entwickelt. Statt Nadeln werden bei der Akupunkturmassage spezielle Massagestäbchen verwendet, mit denen nicht bloß Akupunkturpunkte, sondern vielmehr auch ganze Meridiane behandelt werden und der gesamte Energiefluß des Körpers in ein Gleichgewicht gebracht wird. Die Anwendung der Akupunkturmassage erfolgt insbesondere bei Migräne, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Ischiasproblemen, Allergien und während der Schwangerschaft zur Linderung typischer Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit, Rückenschmerzen oder Kreislaufbeschwerden. Näheres zur Akupunkturmassage erfahren Sie im Bereich Wellness.

 

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Fußreflexzonenmassage

Die Therapieform der Fußreflexzonentherapie, auch Reflexzonenmassage oder Fußreflexzonenmassage genannt, hat ihren Ursprung in der überlieferten Volksmedizin der amerikanischen Indianer und des alten China. Es ist dem US-Arzt und Naturheiler Dr. Fitzgerald zu verdanken, daß diese inzwischen auch wissenschaftlich anerkannte natürliche Heilmethode nicht völlig in Vergessenheit geraten ist, sondern immer weiter entwickelt wird. Der amerikanische Arzt fand heraus, daß der Mensch aus 10 reflektorischen Längsschnitten besteht, die alle Reflexpunkte in den Füßen haben. So ist die Fußsohle ähnlich wie eine Landkarte aufgeteilt, wobei jedes Gebiet dieser Karte reflektorisch auf einen bestimmten Körperteil oder ein Organ wirkt. So kann ein geübter Therapeut über das entsprechende Segment sowohl anregend als auch beruhigend auf das jeweilige Organ oder den krankhaft veränderten Körperteil einwirken.

Als Grundüberlegung geht man davon aus, daß von den Reflexzonen bestimmte Nervenimpulse zum Gehirn geschickt werden und dort in das jeweils zuständige Areal des der Reflexzone zugeordneten Organs gelangen. Von dort aus wird dann die Wirkung an die entsprechenden Organe und Körperteile weitergeleitet. Mit bestimmten Massagegriffen kann nun der Behandelnde über die Fußsohlen Schmerzen lindern, Organe zur Tätigkeit anregen oder beruhigen und die Durchblutung fördern. Da die Reflexzonentherapie eine "Ordnungstherapie" ist, wird beim Menschen die durch Krankheit gestörte Energien wieder zum normalen Fließen gebracht und dadurch der Körper "umgestimmt". Die inneren Heilkräfte werden aktiviert, die Organe gekräftigt und ihr Zusammenwirken harmonisiert. Auch in dieser Therapieform wird der Mensch ganzheitlich behandelt und nicht nur einzelne Symptome. Die Reflexzonenmassage kann sowohl als eigenständige Therapie eingesetzt werden, als auch unterstützend zu anderen therapeutischen Maßnahmen.

 

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Lasertherapie

Bei diesem Heilverfahren wird das speziell gebündelte Laserlicht genutzt, mit dem für kurze Zeit bestimmte Körperstellen direkt behandelt werden. Hierbei kann es sich sowohl um erkrankte Stellen als auch um sog. Reflexzonen handeln, von denen aus dann andere Bereiche des Körpers oder bestimmte Organe stimuliert werden sollen. Dem Laserlicht wird eine krampflösende Wirkung zugesprochen und manche Therapeuten gehen auch von antibakteriellen Wirkungen aus. So wird die Lasertherapie heutzutage auch großteils bei Hautproblemen, Allergien und Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt.

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Öldispersionsbad / Med. Fußpflege

Die Haut ist unser größtes Stoffwechsel und Sinnesorgan. Sie besitzt gleichermaßen die Fähigkeit Schutz und Grenze für unser Körperinneres zu sein, als auch Stoff- und Wahrnehmungsaustausch mit der Außenwelt zu ermöglichen.

Die medizinische Anwendung von Wasser zu Bädern ist Jahrtausende alt. Wobei die Heilkraft sowohl auf den thermischen (heiße und kalte Bäder) als auch den stofflichen (z.B. Schwefelquellen, Kräuterbäder) Wirkungen beruht.

Das Öldispersionsbad vereint nun diese beiden Wirkungen des medizinischen Bades in besondere Weise:
Durch eine rein physikalische Verwirbelung werden medizinische Öle in feinste Verbindung mit dem Wasser gebracht (emulgiert). Das Öl erfährt so eine vieltausendfache Oberflächenvergrößerung und wird so intensiv vom Hautstoffwechsel aufgenommen; so kommt ein Öldispersionsbad durchaus einer medikamentösen Anwendung gleich.

Da Ätherische Öle eine Vielzahl medizinischer Wirkungen besitzen, kann durch die Verwendung verschiedener Öle eine gezielte Abstimmung auf die Bedürfnisse des Patienten erfolgen.
In der gemeinsamen Anwendung mit warmen Wasser kommt der spezielle wärmende und einhüllende Charakter der Öle besonders zur Wirkung. Dies unterstützt den Wärmeorganismus und fördert die Selbstheilungskräfte. Durch eine rhythmisch ausgeführte Unterwasser-Bürstenmassage kann dies noch verstärkt werden.

Das Öldispersionsbad stellt so eine hervorragende Ergänzung und Unterstützung anderer Naturheilkundlicher Verfahren insbesondere der Osteopathie dar.
Die entspannende und belebende Wirkung macht es auch als wohltuenden Ausgleich zum Alltagsstress beliebt.  

Anwendungsbeispiele für Öldispersionsbäder:

Die Fußpflege (Podologie) umfasst die Pflege von Problemfüßen, sowie die Beratung der Kunden zur eigenständigen Pflege seiner Füße. Die Fußpflege wird dabei von speziell in der Fußpflege ausgebildeten Therapeuten ausgeführt. Das neue Podologengesetz regelt für die Zukunft die Ausbildung entsprechend qualifizierter Therapeuten.

Bei der Fußpflege werden durchgeführt:

Es gibt Hilfsmittel wie kleine Polster, die entsprechend angelegt werden können. Ferner wird Fußgymnastik und Fußmassage zur Durchblutungsförderung, Entspannung und Verbesserung des Stoffwechsels durchgeführt.

Indikationen

 

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Fango

Fango, abgeleitet von dem italienischen Wort „fanghi“, bedeutet so viel wie Schlamm, heilender Schlamm. Fango wird kalt, körperwarm oder heiß zu Packungen und Bäder verwendet. Am bekanntesten sind wohl der Eifelfango und der Abanofango.  

Der Eifelfango ist ein Mineralschlamm aus Ablagerungen vulkanischen Ursprungs. Er besteht aus Substanzen wie Kiessäure, Aluminiumoxyd, Eisenoxyd, Tonerde und Magnesium. Ein wichtiges Abbaugebiet ist beispielsweise Bad Neuenahr im Bereich des Laachener Sees. Der Eifelfango wird aus cirka fünfzig Grad Celsius erhitzt und dann auf den Körper aufmodelliert. Der Fango schmiegt sich dabei den Formen regelrecht an. Anschließend wird man mit Plastikfolie, Leinentuch oder Wolldecke fest eingepackt. Zwanzig bis dreißig Minuten dringt so die Wärme etwa zwei bis drei Zentimeter tief in den Körper ein, wobei sich die Heilstoffe im ganzen Körper ausbreiten. Im Anschluss empfiehlt sich Massage oder Bewegungstherapie. Fangopackungen steigern die Durchblutung, regen den Stoffwechsel an, können Muskelverspannungen lösen und Schmerzen lindern. Außerdem kommt es zu einer Ausschüttung gewebeaktiver Hormone, die wiederum unter anderem entzündungs-hemmende und schmerzlindernde Wirkung entfalten. 

Der Abanofango unterscheidet sich von allen anderen dieser Welt durch seinen hohen Anteil an lebenden Algen, Algen, die Temperaturen von über 80 bis 87 Grad Celsius aushalten und sich sogar dabei vermehren. Diese Algen sind von so niedriger Entwicklungsstufe, dass sie aus der Urzeit der Erde stammen müssen, einer Zeit, als unser Globus noch mit sehr heißem Wasser bedeckt war. Der fanghi besteht zudem aus Sand, Pflanzenerde, Lehm, radioaktiven Gasen und 30 bis 60 Prozent Mineralwasser. Seit Jahrhunderten kommen Patienten nach Abano, dem Ort der Erlösung von Schmerz, erhielt Abano doch seinen Namen aus dem griechischen „A-Ponus“, was „keine Schmerzen mehr“ bedeutet. 

Nahezu gleich geblieben sind auch die Krankheiten, die durch die Fango-Bad-Massage-Therapie gelindert oder sogar geheilt werden können. Dazu zählen vor allem rheumatische, gynäkologische und Atemwegserkrankungen.  Die moderne Medizin hat die traditionellen Heilanzeigen für diese Balneotherapie, also der Kombination aus Fangobehandlung, Hydrotherapie sowie Massage- und Bewegungstherapie in den eugenischen Bädern wissenschaftlich unterlegt.

 

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Extension /Bewegungstherapie

Extension (Streckung) ............

Heilung durch Bewegungsübungen und Krankengymnastik; bei zahlreichen Herzerkrankungen, bei Bluthochdruck und bei niedrigem Blutdruck, orthostatischen Erkrankungen und Haltungsschäden; ferner zur Verhütung von verschiedenen Zivilisationserkrankungen (Arteriosklerose, vegetative Fehlregulation).

 

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Ergotherapie

Die Ergotherapie ist ein medizinisches Heilmittel und wird bei gesundheitlich beeinträchtigten Menschen mit motorisch-funktionellen, sensomotorisch-perzeptiven, neuropsychologischen, neurophysiologischen oder psychosozialen Störungen vom Arzt verschrieben.

„Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind, bei für sie bedeutungsvollen Betätigungen mit dem Ziel, sie in der Durchführung dieser Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen.“

Durch Verbesserung, Wiederherstellung oder Kompensation der beeinträchtigten Fähigkeiten und Funktionen soll dem Patienten eine möglichst große Selbstständigkeit und Handlungsfreiheit im Alltag ermöglicht werden. Neben geeigneten Übungen soll auch der Einsatz von Hilfsmitteln dazu beitragen, dass die verbleibenden Fähigkeiten angepasst werden und so ein Optimum an Rehabilitation erreicht wird.

Die Behandlung von Kindern (Pädiatrie) ist ein wesentliches Teilgebiet der Ergotherapie (prozentuale Menge aller Verschreibungen ergotherapeutischer Behandlungen) und entlehnt sich damit grundlegendes Wissen aus der Entwicklungspsychologie. Entsprechend überschneidet sich die Ergotherapie in mehreren Bereichen und in zunehmendem Maße mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Kinderpsychologie bzw. der kinderpsychologischen Behandlung.

Ergotherapie kann daher (im Rahmen interdisziplinärer Zusammenarbeit) bei allen Kindern und Jugendlichen indiziert sein, deren Entwicklung zu selbstständigen, handlungsfähigen Erwachsenen eingeschränkt bzw. behindert ist, z. B. durch:

Behandlungsziele sind unter anderem:

 

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Stand: 05.10.2016